NRW Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach zu Gast bei der REGUPOL BSW in Bad Berleburg

Die NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser war zu Gast bei der REGUPOL BSW in Bad Berleburg und informierte sich über das Unternehmen und die Produktionsstätten. In Gesprächen mit der Geschäftsleitung von REGUPOL stand der Stellenwert von Recyclingmaterialien im ökologischen und wirtschaftlichen Kontext im Mittelpunkt. Anlass des Treffens zusammen mit der NRW Landtagsabgeordneten Anke Fuchs-Dreisbach war ein Gedankenaustausch über die Zukunftsfähigkeit von Recyclingprodukten und ein Besuch in der Produktionsanlage in Raumland.

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Von Links nach Rechts: Anke Fuchs-Dreisbach, Christian Pöppel, Ursula Heinen-Esser, Ulf Pöppel, Peter Jahns

„Für die Zukunft der Industrie wird es von grundlegender Relevanz sein, in Kreisläufen zu denken, Sekundärrohstoffe zu nutzen und innovative Recyclingverfahren einzusetzen und weiterzuentwickeln. Das Wirtschaften in Stoffkreisläufen schont Ressourcen und Flächen und ist ein wichtiger Beitrag zur CO2-Einparung und damit zum Klimaschutz. Politische Rahmenbedingungen müssen so ausgestaltet werden, dass Recyclingprodukte bevorzugt zum Einsatz kommen. Das am 19. Februar in Kraft getretene neue Landes-Kreislaufwirtschaftsgesetz soll dazu beitragen, den Wandel von einer linearen Abfallwirtschaft zu einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft weiter voranzutreiben. Demnach müssen fortan unter anderem im Rahmen öffentlicher Aufträge Rezyklate gegenüber Primärmaterialien bevorzugt werden“, betonte Heinen-Esser bei ihrem Besuch.

Die aus Bad Berleburg stammende Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach fasst ihre Erfahrung bei REGUPOL wie folgt zusammen: „Ich kenne REGUPOL nun schon seit vielen Jahren. Dies ist ein Unternehmen, dass in dieser eher herausfordernden Region mehr als 550 Arbeitsplätze geschaffen hat, sich für den nachhaltigen Einsatz von Recyclingmaterialien stark macht und gleichzeitig jedes Jahr einer erheblichen Anzahl junger Leute ein Ausbildungsangebot unterbreiten kann. Damit ist REGUPOL einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe in Bad Berleburg. Das ist eine beachtliche Leistung.“

REGUPOL hatte im vergangenen Jahr beim Effizienzpreis NRW den Ehrenpreis erhalten. Der sich daraus ergebene Austausch über Recyclingprodukte und ihre Zukunftsfähigkeit war Anlass des Gesprächstermins in Bad Berleburg mit den REGUPOL Gesellschaftern Ulf und Christian Pöppel.

„Ihr Besuch Frau Ministerin und Frau Fuchs-Dreisbach bei REGUPOL ist zum Ausgangspunkt eines wichtigen Dialoges für uns geworden. Sie können als politisch Handelnde für unsere gesamte Branche wichtige Weichenstellungen für die zukünftigen Recyclingaktivitäten und deren Ausweitung vornehmen. REGUPOL schont mit seinen Produkten im großen Maße Primärrohstoffe, senkt Treibhausgasemissionen und trägt zur Circular Economy bei. Kämen statt des Recyclingmaterials Primärrohstoffe zum Einsatz, würden erhebliche Mengen zusätzlichen CO2 freigesetzt. Für uns ist Recycling nicht Mittel zum Zweck, sondern es ist tief in unserer DNA verwurzelt.“ so Christian Pöppel über den Austausch mit den beiden Politikerinnen bei REGUPOL.

Bei einem Werksrundgang konnten sich die Besucherinnen einen Eindruck von der Produktionsanlage und dem Produktionsprozess im Werk in Raumland machen.

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